Umzug, Einzug, da Hood

Zwar wollte ich ursprünglich erst am Wochenende was schreiben, aber da ich nun gutgelaunt aus dem Archiv zurückgekommen bin, bei der schwülen Hitze hier auch nicht direkt Hunger aufkommt und ich erst um 20:00 in Greenpoint zu einem Konzert gehen werde, habe ich nun doch ein wenig Zeit.
Zunächst möcht ich sagen, dass ich mich sehr über die ganzen Kommentare und „Likes“ bei Faceclub und hier gefreut habe, mehr davon, ihr fehlt mir nämlich auch alle. Genug gejammert, so schlimm isses hier ja nun auch wieder nicht, ganz im Gegenteil! Wenn ich die Gelegenheit bekommen sollte hier zu bleiben, so würde es mir mehr als schwer fallen wegzuziehen! Aber fangen wir von vorne an:

Umzug, Einzug, da Hood:

Mit gepacktem Koffer und Rucksack zog ich am 31.7. aus um die gut 1 1/2 stündige U-Bahn Fahrt von der Bronx nach Brooklyn anzutreten. Dort durfte ich dann die ästhetisch mit Abstand ansprechendste Wohnung meiner bisherigen Wohnlaufbahn beziehen. Ich teile mir mit Rudi und Nathan (einem wahnsinnigen Kater) eineinhalb Stockwerke im Herzen der Neighbourhood Boerum Hill. Jay-Z’s Basketball-Mannschaft, die Brooklyn Nets bauen in unmittelbarer Nachbarschaft ihre neue Arena; meine Praktikumsstelle (s.u.) liegt nur neun Haltestellen mit dem F-Train entfernt. Zwar nehme ich gerne noch die falschen Ausgänge, laufe in die falsche Richtung und drehe dann unvermittelt um, aber vom Ding her prinzipiell kenne ich mich schon ein bißchen aus (gestern konnte ich zwei Fragen nach dem Weg souverän beantworten). Die Sache mit der Orientierung löse ich bisher dergestalt, dass ich einfach immer entgegen meiner Intuition handle und meist haut das dann sehr gut hin.
Mit meinem Mitbewohner, Rudi, komme ich sehr gut klar, Spitzentyp (Rudi, wenn du das liest, dann wink mal), der mich zum Einstand mit gegrillten Würstchen und Bier auf unserem etwa 30qm Balkon verwöhnte. Von dem Supermarkt, bei dem wir in der Regel einkaufen (er hat nämlich auch ein Auto), kann man die Freiheitsstatue sehen; die turnt mich zwar nicht so an, aber abgefahren ist das schon.

Immerhin gabs nun ein bißchen was zu lesen; mit Spannung darf der Eintrag vom kommenden Wochenende erwartet werden, in dem ich ein wenig über die bisher von mir besuchten Parks berichten werde … einstweilen: schöss


5 Antworten auf „Umzug, Einzug, da Hood“


  1. 1 Robert 09. August 2012 um 8:23 Uhr

    Bilder erwünscht.

  2. 2 lisa 09. August 2012 um 9:05 Uhr

    der: entgegen der eigenen intution handeln satz ist super!
    ich bin potenziell beeindruckt und aktuell verwirrt.

  3. 3 timo 09. August 2012 um 18:07 Uhr

    „vom Ding her kenne ich mich schon ein bißchen aus“ … die ‚eigene‘ sprache ist in der ‚fremde‘ immer das erste opfer ;-)

  4. 4 Administrator 10. August 2012 um 0:16 Uhr

    timo: ist verbessert
    lisa: was verwirrt dich denn aktuell?

  5. 5 timo 14. August 2012 um 14:35 Uhr
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